Da ich keinen Instagram Account habe, um unzählige Bilder von schmackhaftem Essen zu posten, muss ich mich hier einmal austoben. Und wo wäre eine bessere Gelegenheit als in Frankreich.
Als ich mit ungefähr 10 Jahren durch Marcel Pagnol meine Liebe zu Frankreich entdeckte, wusste ich noch nichts von der kulinarischen Göttlichkeit des Landes. Nach meinem ersten Parisbesuch war ich allerdings umgehend und in alarmierend hoher Stufe süchtig nach Boulangerien und den Köstlichkeiten, die sie beherbergen. Das perfekte Baguette, außen knusprig und innen weich und großporig fluffig, warme Pain au Chocolat und kleine Tartes mit meisterhafter Dekortion.
Zum Ausgleich ist auch das Obst v.a. im Süden sehr saftig, reif und äußerst schmackhaft und wunderschön anzuschauen in den Auslagen.
Auch die herzhafte Küche Frankreichs ist très formidable und weltbekannt, die intensiven Preise haben mich aber oft doch zum Baguette greifen lassen. Ein kulinarisches Highlight haben wir uns diesmal allerdings gegönnt in einem Restaurant in einem alten Bahnhofhäuschen in Villars-sur-Var. Das Fleisch war auf den Punkt gegart und in einer köstlichen Sauce zubereitet. Ein wahrer Hochgenuss.
Ce n’est pas seulment bon – c’est incroyable!







So schmeckvoll! Unglaublich dass trotzdem nix hängen bleibt. Müssen die Temperaturen sein.
Noch 28 Tage dann sind wir auch im Land der Sünde!
Zum Glück „müssen“ wir da nicht leben, sonst würden wir dick und rund werden. Vielleicht würde uns auch ein Herzinfarkt dahinraffen.
Der Anblick dieser Leckereien lässt mir den Zahn tropfen.
Sicher fällt euch die Entscheidung schwer, was ihr zuerst verzehrt. Danach kommt die Hoffnung möglichst schnell wieder Hunger zu bekommen. Also bewegt euch zwischen drin ordentlich, dann passt mehr von den Sünden in den Magen.
Neidvolle Grüße aus Berlin!
Ach wie schön, dass euer Frankreichurlaub bald beginnt und ihr in all den herrlichen Köstlichkeiten schwelgen könnt. Wir sind jetzt schon in England seit gestern, so dass bis zu eurer Ankunft wieder alle Leckereien zur Verfügung stehen werden. Viele liebe Grüße zurück aus Torquay.
Ja, ja, da tropft schon der Zahn, wenn ich mir diese kleinen oder großen Sünden ansehe. Aber ihr kennt mich, so sehe ich mir in Frankreich die Meisterwerke der Konditoren nur mit Interesse an und tobe mich hauptsächlich bei dem köstlichen Obst und Gemüse aus. So ist die Gefahr kugelrund zu werden oder dass ein Herzinfarkt mich dahin rafft, doch auf ein Minimum eingedämmt.
Ich freue mich, dass ihr euch diesen lukullischen Dingen hingebt. Wie euren Berichten bisher zu entnehmen ist, seid ihr tüchtig unterwegs und liegt nicht faul in der Hängematte. Damit dürfte die Gefahr (siehe oben) gebannt sein. Also weiter so!
Meint euer Tantchen
Oh ja, wir belohnen unsere Tüchtigkeit reichlich. In England geht es gleich weiter: Burger, Rumpsteak und Pork Belly haben wir schon verzehrt. Ganz schön viel Fleisch, aber da müssen wir jetzt durch.