Seattle 2053
Seattle ist eine Stadt, die Zukunftsvisionen aus der Vergangenheit verkörpert. Die Space Needle und die Monorail aus den frühen 60ern zeugen davon. Für mich hat Seattle außerdem seit meiner Entdeckung des Shadowrun Universums und damit mein halbes Leben eine besondere Bedeutung. Shadowrun ist ein Rollenspiel, allerdings habe ich nur die Romane über die Cyberpunk/Fanatsy Welt gelesen, die hauptsächlich in Seattle spielen. Damit ist ein Besuch dieser mir vertrauten Fantasiewelt aus dem Jahre 2053 ein besonderes Ereignis und längst überfällig gewesen. Chummer ist übrigens ein Wort aus dem Sprachgebrauch der sogenannten Shadowrunner und bedeutet so viel wie Kumpel.
Fantasy meets Reality
Mit großen Erwartungen bin ich also an die Stadt herangegangen und wurde zu meiner Freude nicht enttäuscht, obwohl ich natürlich kaum etwas aus dem speziellen Shadowrun Universum entdecken konnte. Es gab weder Menschen mit Datenbuchsen, um sich in die Matrix einzuloggen noch Metamenschen in Form von Trollen und Orks und auch keine Cyberware oder Magier in Aktion zu beobachten. Allerdings versprüht Seattle eine besondere Atmosphäre und ist v.a. in Bezug auf die Menschen, die dort leben eher nicht typisch amerikanisch. Nicht umsonst kommt der Musikstil Grunge und einer seiner berühmtesten Vertreter, die Band Nirvana, aus dem Großraum Seattle. In Seattle ist nerdig sein quasi normal und diese Einstellung geht wahrscheinlich weit zurück. Wenn man sich die Space Needle und die in Häuserschluchten entschwindende Monorail anschaut, muss man schon in den 60er Jahren Mut zur futuristischen Andersartigkeit gehabt haben.
Go with the Flow
Wir haben uns also dem Spirit der Stadt hingegeben und sind mit unserem Auto über die spacigen Highwayknäule auf mehreren Ebenen gefegt. Natürlich sind wir mit der Monorail durch die Hochhäuser von Downtown gefahren und haben das Deck der Space Needle erkundet, um von dort den surrealen Blick zu genießen über die Stadt, den Pazifik und den 4.392 m hohen Mt Rainier mit Schneekuppe. Passenderweise haben wir noch die Crew von Raumschiff Enterprise ebenfalls aus den 60er Jahren in 2D getroffen, die auf der Suche nach einem neuen Captain sind. Wir steuern also mit Warpgeschwindigkeit auf neue Welten zu. Eine davon wird vielleicht Seattle sein im Jahre 2053 mit Metamenschen und Magie. Wenn so etwas möglich ist, dann hier im Megaplex Seattle. – Amina








Da merkt man wieder, lesen bildet – aber sind diese Bücher auch pädagogisch wertvoll!?? Doch sonst hättet ihr Seattle sicher nicht besucht, mit dem Hintergrundwissen ist die Stadt bestimmt sehr reizvoll.. Erholt euch auch mal, diese vielen Eindrücke müssen ja verarbeitet werden.
Gute Reise weiterhin.!
Diese Bücher sind natürlcih in jeder Hinsicht wertvoll und bilden ungemein. Zumindest erweitern sie den Horizont und regen tolle Reiseziele an:-) Kann schon sein, dass wir sonst an Seattle vorbeigerauscht wären, um uns der schönen Natur um die Stadt herum zu widmen. Jetzt haben wir beides miteinander verbunden.
Wir erholen uns aber auch ganz fleißig und lassen uns v.a. am Abend an Aussichtspunkten nieder, um die Sonne beim Untergehen zu beobachten und zu schauen, wie sie die Gegend in wunderschönen Farben leuchten lässt. Keine Sorge, wir reisen und rasten gleichermaßen.
Ja, Mama, die müssen unbedingt das Essen nicht vergessen!
Andreas, für Laien ist das sehr schwierig zu verstehen!
Hihi, der arme Andreas musste den ganzen Science Fiction Quatsch über sich ergehen lassen. Die Vorliebe für diese Bücher und der Drang, das mal in einem Blog Post zu verarbeiten, kommen tatsächlich von mir. Keine Sorge aber, unsere nächsten Reiseberichte werden wieder leichter verdaulich und spielen in der Gegenwart:-)
Ach bin ich froh, dass ihr auf ganz „normale“ Menschen gestoßen seid und nicht auf „Monster“ mit Datenbuchsen usw. und auch nicht auf Trolls und Orks! So muss ich mir keine Sorgen um euch machen:-) Übrigens wirkt Andreas ganz entspannt bei der Science-Fiction-Aktion.
An Hand eurer Bilder wirkt Seattle auf mich, wie eine Musterstadt der Postmoderne. Ist sicher spannend, sich auf Entdeckungstour in die Straßen zu begeben. Habt ihr schon den Mt Rainier erklommen, natürlich in flip-flops? 😉
Passt auf euch auf, dass ihr nicht doch noch auf Metamenschen stoßt und seid lieb gegrüßt von eurem Tantchen
Den Mt Rainier haben wir nicht komplett erklommen, aber wir haben eine Wanderung am Fuße der Schnee bedeckten Spitze gemacht. Wir waren kurz nach Sonnenaufgang dort, um noch etwas kühle Luft zu genießen.
Gerade sind wir in Brookings Oregon angekommen, wo wir eine Woche bleiben werden. Dann werden wir auch mal ein paar Bilder vom Berg hochladen und schreiben, was wir nach dem Megaplex Seattle alles erlebt haben.
Haha das Star Trek Foto ist das beste Foto ever!
„Energie!“
Da hab ich ja Einiges an Blog-lesen nachzuholen! Ich mach mich dran!
Liebe Grüße!
Hihi jetzt nur schnell keine Zeit verlieren!