Aufbruch gen Süden
So sehr wir Mammoth Lakes liebgewonnen hatten, irgendwann mussten wir auch hier Abschied nehmen, denn der Süden Kaliforniens wartete als letzte große Station vor Nevada auf uns. Ursprünglich war eine entspannte Woche in Los Angeles geplant, aber eine völlig unentspannte AirBnB-Unterkunft, die wir nach einer Nacht fluchtartig wieder verließen, zwang uns zu einem Alternativprogramm.
Abstecher ins Death Valley
Auf unserem Weg nach L.A. lag das bekannte Death Valley nicht weit entfernt und so machten wir einen kleinen Umweg um dessen fast außerirdische Natur zu bewundern. Neben Straßen, die kilometerweit geradeaus durch das Ödland führen, hat sich uns hier eine sehr faszinierende Geologie offenbart, die erahnen ließ, welche Geschichte dieses Tal geprägt und entstehen hat lassen.
Ojai, eine schöne Alternative
Unser Alternativprogramm zu LA führte uns einige Nächte nach Santa Barbara und anschließend nach Ojai, das malerisch auf einem Hochplateau in den Bergen gelegen ist. Wir fühlten uns fast an Südtirol, insbesondere Meran mit seiner mediteranen Vegetation, erinnert. Wir hatten dort ein paar sehr entspannte Tage und haben das viele Grün genossen, bevor es wieder in die Wüste ging.
Luft- und Raumfahrtgeschichte
Mehr durch Zufall realisierten wir unsere Nähe zum Mojave Air- and Spaceport, tatsächlich der weltweit erste private Raumflughafen. Beeindruckend und geschichtsträchtig zugleich ist dieser Ort, nicht nur für Flugzeugnerds. Neben einem Plane-Boneyard, Fluggesellschaften können auf dem Flugplatz ihre alten Jumbo-Jets parken oder ausmustern, sind hier einige bemerkenswerte Flüge gestartet. So ist das Diner im Flughafengebäufe benannt nach dem Flugzeug, welches von hier als erstes die Erde nonstop umflogen hat, der Voyager. Als ob das nicht reicht, haben wir bei unserem Besuch des Diners auch noch den Piloten des Rekordflugs getroffen.

























Da seid ihr wohl auf dem Mond gelandet – so ähnlich wird es dort vielleicht aussehen. Und dann der Kontrast mit zarten Blüten, grünen Pflanzen und Zitrusfrüchten.! Auch der Flugplatz war sicher interessant. Viel Spaß weiterhin.
Der Mond nicht, aber das Death Valley ist dem rein von der Anmutung nicht weit entfernt. Allerdings fühlt man sich wirklich als würde man aus seinem Raumschiff aussteigen wenn man in solchen Landstrichen angekommen ist!
Auf dem Flughafen können wir aber bestimmt in ein paar Jahren unsere Tickets für einen Mondflug kaufen!
Was für ein skuriller Abschnitt Eurer Reise! Endlose Wüstenlandschaft, dann wieder zartes Grün, Windräder bis zum Horizont, Flugzeuge mit Prinzessinnen-Piloten, Spaceport mit Piloten-Prominenz! Sehr cool, eine gutes Alternativprogramm zu Los Angeles, kann ich mir vorstellen!
Stehen diese Flugzeuge auf den Fotos da nur rum oder fliegen die auch noch?
Das war wirklich sehr skuril und ein wenig absurd. Die Flieger auf den Bildern sind an diesem Tag tatsächlich zum Flugplatz geflogen und haben dort geparkt. Man konnte sie dann ansehen und sich auch ins Cockpit setzen.
Der Flughafen ist allerdings auch bekannt für seinen Airplane Boneyard, den wir allerdings aus Sicherheitsgründen nur aus der Ferne betrachten durften.
Ein paar mehr Bilder und Informationen finden sich hier:
http://www.airplaneboneyards.com/mojave-desert-california-airplane-boneyard.htm