Auf den Grand Canyon hatten wir beide uns schon gefreut und waren sehr gespannt auf dieses gigantische Naturschauspiel. Von Las Vegas kommend, lag der Hoover Staudamm auf dem Weg zum Grand Canyon, der ebenfalls sehr imposant und einen Abstecher Wert ist. Er staut den Colorado River zum dahinterliegenden Lake Mead auf, dem größten Stausee der USA.
Nach einer vierstündigen, etwas eintönigen Fahrt hauptsächlich durch die Wüste, sind wir abends noch rechtzeitig am Grand Canyon angekommen, um die Sonne untergehen zu sehen. Ein wunderschöner Anblick. Am nächsten Tag haben wir uns die Schluchten des Canyons angeschaut vom South Rim bis zum Horseshoe Bend. Dort macht der Colorado River eine hufeisenförmige Schleife und man kann sich vorstellen, wie das Wasser über millionen Jahre den Canyon geformt hat. Hier haben wir wieder den Sonnenuntergang erlebt und die herrlichen Farben des Gesteins genossen.













Die imposanten Felsen sind sicher auch ein Kletterparadies, falls nicht gerade die Seeadler dort brüten. Ihr habt euch ja gefährliche Sitzplätze ausgesucht, wenn da eine Windbö kommt, nützen all die vielen Burger, Steaks und Maiskolben nichts. Tolle Bilder!
So ein wenig Speck auf den Rippen kann da schon von Nutzen sein, wenn man nicht in die Tiefe geweht werden will!
Mehr Speck heißt aber auch mehr Angriffsfläche für den Wind! hihi ??
Eine einzigartige Landschaft, kaum zu glauben, wie sich da die Wässer in den Fels geschnitten haben! Es scheint auch so, als wäre alle Felswände genau gleich hoch, wahrscheinlich war der Grand Canyon mal eine endlose Wüstenfläche, bevor der Fluss angefangen hat zu graben.
Witzigerweise habe ich erst vor ein paar Tagen eine Dokumentation über Las Vegas gesehen, in der auch erwähnt wurde, wie im zweiten Weltkrieg versucht wurde, die Hoover-Staumauer zu zerstören, und so den Strom für die umliegenden Rüstungsfabriken abzustellen.
Awa Hallo! Wie man so schön sagt, das geht über den menschlichen Verstand hinaus! Das alleine der Fluss des Wassers aus dem Felsen diese kilometertiefen Furchen gegraben haben soll…
Ich muss aber wirklich sagen, wenn man (stundenlang) durch Naturparks wie Death Valley oder den Grand Canyon fährt, beginnt man zu verstehen, was es mit dem Begriff der geologischen Zeiträume auf sich hat und wie kurz und nichtig der Moment ist, in dem die Menschheit bis her lebt.